48 Stunden in Berlin

The Barn

Weil es in einer fremden Stadt nicht immer so einfach ist, auf Anhieb gute Cafés zu finden, haben wir diesmal einige Tipps für den nächsten Berlin Besuch. So bleibt euch der nächste Kurztrip auch kaffeetechnisch in guter Erinnerung.

Tag 1

Nach dem Trubel der Anreise empfehlen wir euch, die Rösterei von The Barn (Schönhauser Allee 8) aufzusuchen. Dort meint man es durchaus ernst mit gutem Kaffee und vermeidet jegliche Ablenkungsgefahr. Keine Musik, Notebook-Verbot, keine Kinderwägen, gedämpfte Lautstärke, erzeugen eine ungewohnte Stimmung im sonst eher aufgeweckten und lauten Berlin. Die perfekte Stimmung also, um sich langsam auf die Stadt vorzubereiten. In der Rösterei von The Barn gibt es ein unterschiedliches und schnell wechselndes Kaffeesortiment („a tastelab rather than a coffeeshop“). Wir können euch derzeit den unglaublich fruchtigen Kenianer Kaiguri (Nyeri) aus der v60 sehr ans Herz legen. Das Scheunenviertel, in dem sich The Barn befindet, ist auch der ideale Startpunkt um die Stadt zu entdecken. Der Alex, Prenzlauer Berg und vieles mehr ist in unmittelbarer Nähe.

Father Carpenter

Nach einem interessanten Tag in der Stadt könnt ihr sicher noch einen Kaffee vertragen. In Mitten der Stadt – aber gut versteckt in einem Innenhof – befindet sich Father Carpenters (Münzstraße 21). Bohnen von Five Elephant und ausgezeichnete Kuchen (probiert den Blondie – ein Brownie, aber mit weißer Schokolade) laden zum Verweilen im netten Innenhof ein.

Tag 2

Wir hoffen ihr hattet eine tolle Nacht in Berlin. Perfektes Frühstück und Kaffee mit Bohnen von Workshop Coffee werden euch bei Distrikt Coffee (Bergstraße 68) serviert. Seid ihr in einer größeren Gruppe unterwegs, dann unbedingt vorher reservieren. Es gibt zwar viele Plätze, die füllen sich aber dennoch schnell.

Distrikt coffee

Der Kurztrip neigt sich leider schon dem Ende zu, für einen Kaffee bei Bonanza Coffee Roasters (Oderberger Straße 35) sollte aber noch Zeit sein. Egal ob Barista, Einrichtung oder generell die Stimmung. Hier erinnert eigentlich alles ein wenig an Australien und könnte sich genauso in Sydney befinden. Bonanza röstet selbst und wenn ihr Bohnen mitnehmen wollt, greift zu. Derzeit zum Beispiel Huila (Kolumbien) für Espresso oder Gondo (Kenia) für Filter. Nicht über den Preis wundern, in den Päckchen befinden sich immer 350g. Jeden Samstag um 13:00 findet übrigens ein kostenloses Cupping statt. Eine gute Gelegenheit, den Kaffee vorab zu verkosten.

Bonanza Coffee Roasters

Damit neigt sich der Kurztrip auch schon wieder dem Ende zu. Es war aber sicherlich nicht der letzte Berlin Besuch. Für das nächste Mal, oder wenn euer Koffeinbedarf noch nicht gestillt ist, findet ihr in der Karte die oben genannten Cafés und noch einige weitere Empfehlungen.

Manfred

Ich bin ein Freund der italienischen Kultur, und trinke bevorzugt Espressi. Bin jedoch für alles offen und die Vielfalt an Aromen fasziniert mich jedesmal aufs Neue. Ihr findet mich auf Twitter (und auch sonst fast überall) unter @mlinzner.

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